FAQ
Häufige Fragen
“Ecclesia” bedeutet einfach “Gemeinde”.
Das Wort “Ecclesia” kommt aus dem Griechischen. Es ist im Neuen Testament die Bezeichnung für die “Gemeinde”, also die Gemeinschaft der ersten Christen oder wie wir es heute eher ausdrücken würden, für die "Kirche". Der Name drückt auch die Verbundenheit mit der weltweiten Kirche Jesu aus, die weit über die Grenzen unseres Gemeindeverbandes hinausgeht.
Da Gottes Wort, die Bibel, Grundlage unseres Lehrens und Handelns ist, haben wir mit allen, die Jesus Christus nachfolgen, mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Natürlich hat die Ecclesia aber, wie jede Glaubensgemeinschaft, eine Geschichte, die sie geprägt hat und gewisse Merkmale, wodurch sie sich von manchen anderen unterscheidet. Stellvertretend sollen drei Punkte genannt werden
- Wir glauben und haben erlebt, dass Gott auch heute noch Wunder tut und Menschen heilt. Deshalb beten wir auf Wunsch mit Kranken.
- Wir rechnen mit der Kraft und Gegenwart des Heiligen Geistes, sowie den Gaben, wie sie uns in der Bibel (z.B. in 1.Kor.12,8-11) genannt werden.
- Kinder werden nicht getauft, sondern gesegnet. Getauft werden Erwachsene auf ihre persönliche Entscheidung und ihren ausdrücklichen Wunsch hin.
Die einzelnen Ecclesia-Gemeinden haben meist – wie auch in Laupheim – keine eingetragenen Mitglieder, so dass eine genaue Zahlenangabe nicht möglich ist. Zur Laupheimer Ecclesia-Gemeinde zählen sich etwa 220 Personen (einschließlich Kinder). Die Gottesdienste am Sonntagmorgen werden aktuell von durchschnittlich etwa 110 Erwachsenen besucht. Dazu kamen etwa 50 Kinder, für die parallel zum Hauptgottesdienst Kindergottesdienste in drei Altersgruppen angeboten wurden.
Der Verband der Ecclesia Kirchen umfasst zurzeit etwa 50 Gemeinden mit etwa 5500 Gliedern.
Durch den Verkündigungsdienst des Evangelisten Hermann Zaiss (1889-1958).
Unzählige Menschen kamen unter seiner vollmächtigen Verkündigung des Evangeliums zum persönlichen Glauben an Jesus Christus. Gott bestätigte diesen Dienst durch ungewöhnliche Zeichen und Wunder. Viele erlebten Heilungen von Krankheiten, andere Befreiung von Ängsten und Zwängen.
Nie hatte Zaiss die Absicht eine neue Gemeinde zu gründen, vielmehr wollte er in die bestehenden Kirchen und Gemeinden geistliche Impulse hineintragen. Doch bald schossen nach jedem seiner Verkündigungsdienste Versammlungen wie Pilze aus dem Boden. Das Verlangen dieser Menschen und die geistliche Verantwortung für sie veranlasste die “Ohligser Brüder”, wie sie zunächst genannt wurden, diese entstandenen Kreise von Holland bis nach Österreich, von der Ostsee bis in die Schweiz, zu betreuen.
Heute wirken Geschwister, die aus dieser Arbeit hervorgegangen sind, nicht nur in der Ecclesia, sondern in vielen anderen Kirchen und Gemeinden. Der Strom des Segens floss weiter bis in die entferntesten Länder. Selbst in anderen Erdteilen sind dadurch Hunderte von neuen Gemeinden entstanden.